Toyota hat die sechs Stunden von Fuji gewonnen. Ryō Hirakawa, Sébastien Buemi und Brendon Hartley setzten sich in der Nummer 8 durch und bescherten der Marke ihren zehnten Heimerfolg in der WEC. Lange hatte das Rennen jedoch nach einem starken Alpine-Ergebnis ausgesehen.
Die beiden französischen Prototypen waren aus Reihe eins gestartet und kontrollierten große Teile der ersten fünf Stunden. Eine späte Safety-Car-Phase nach einem Unfall des Garage-59-McLaren veränderte das Rennen. Finn Gehrsitz blieb dabei unverletzt.
Toyota nutzte den folgenden Stopp für einen Positionsgewinn: Die Nummer 8 bekam weniger Kraftstoff und keine neuen Reifen. BMW ließ ebenfalls gebrauchte Pneus auf seinem Auto, während Alpine stärker auf frisches Gummi setzte. Nach dem Neustart musste Hirakawa die Führung deshalb gegen den aufholenden Victor Martins verteidigen.
Der Japaner hielt stand und sicherte den Sieg. Das Ergebnis entstand aus einer bewussten Entscheidung unter Zeitdruck und ihrer erfolgreichen Umsetzung auf der Strecke. Die schnelle Schlussphase verdeckt dabei leicht, dass erst die vorangegangene Rennarbeit Toyota in eine Position gebracht hatte, diese Gelegenheit überhaupt nutzen zu können.
Quellen und Nachrichtenstand
Dieser Beitrag beruht auf den folgenden Primärquellen mit dem jeweils angegebenen Stand.
- Toyota triumphs at home following late twist · 27.09.2026